mit W_Orten Sprache queer_en

Wintersemester 2015/2016; Universität Innsbruck

W_Orten, was heißt das, was könnte dies heißen, was würde dies für uns, für eine_n Selbst heißen? Ja, und vor allem, an wen würden sich W_Orte richten, wer wird da an_gesprochen und vor allem wer nicht? Wem werden W_Orte zu_ und ein_ gesprochen, gar ver_sprochen? Welches Ver_Sprechen lauert in der Sprache, durch die sich etwas und eben auch nicht aus_drückt?

Und was heißt queer_en? Was könnte es heißen, für uns, für eine_n Selbst, die w_orten?

Diesen Fragen soll in einem ersten Seminarblock nach_gegangen werden. Und dies im w_örtlichen Sinne. Ein Nach_Denken im Gehen, ein dialogisches Sprechen als eine Form inter_aktiven Arbeitens an und mit Frage_Stellung_en, die W_Orte und Queer_en thematisieren.

In einem zweiten Seminarblock sollen W_Orte ver_ und ge_sucht werden, durch das etwas zum Sprechen kommt, das eine Sprache queer_t. Sich queer durch Texte aus_drückt, sei es mittels Prosa, Lyrik, Drama, Auf_Sätze …

Im dritten Seminarblock werden jene W_Orte, jene Texte ver_antworten. Auf Hörer_innen, Leser_innen, Schreiber_innen, auf Sprecher_innen … sie werden eine Sprache ver_antworten, durch die sich etwas und eben auch nicht aus_drückt. Dieses Etwas wird es sein, das sich queer legt, darüber, darin und daraus.

Die Arbeiten wurden im Rahmen einer Ausstellung am 22. 1. 2016 in der Kulturbackstube Die Bäckerei präsentiert. Zur Ausstellung erschien ein gleichnamiger Katalog.

Die Publikation „Mit W_Orten Sprache queeren“, herausgegeben von Judith Klemenc, erschien im kopaed Verlag und ist über den Buchhandel sowie über Amazon erhältlich.