cis. LGBTQIA*

fotos: daniel jarosch

2019. barro negro, glas. 19-teilig. 50x200x20 cm

Cisgender (lateinisch cis- „diesseits“ und englisch gender „soziales Geschlecht“) bezeichnet Personen, deren zum Zeitpunkt der Geburt zugewiesenes Geschlecht mit ihrer Geschlechtsidentität zusammenfällt.

LGBTQIA+ ist ein Akronym und steht für Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Queer/Questioning, Intersex, Asexuell/Aromantisch und alle anderen, sich selbst der queeren Community zugehörig fühlenden Menschen.

Lesbian: Frauen, die sich zu anderen Frauen hingezogen fühlen.
Gay: Männer, die sich zu anderen Männern hingezogen fühlen.
Bisexual: Menschen, die sich zu zwei oder mehreren Geschlechtern hingezogen fühlen.
Trans: transgender und transsexuelle Menschen, die sich nicht mit ihrem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren.
Queer/Questioning: Menschen, deren sexuelle Orientierung und/oder ihr Geschlechts nicht in die gesellschaftliche Norm passen. Questioning liegt vor, wenn eine Person sich ihrer sexuellen Orientierung und/oder ihres Geschlechts nicht sicher ist und versucht, ihre wahre Identität zu finden.
Intersexual: Menschen, deren Geschlechtsteile medizinisch nicht eindeutig dem weiblichen oder männlichen Körper zugeordnet werden können.
Asexual/Aromantic: Menschen, die kaum oder keine sexuelle Anziehung zu anderen Menschen fühlen.
* symbolisiert alle anderen Sexualitäten, Geschlechter und Gender, die in diesen wenigen Buchstaben nicht enthalten sind.

In einer Umfrage unter 11.000 EU-Bürgern haben sich 6,2 Prozent der befragten Österreicher_innen als LGBTQIA* identifiziert.

  • 47 Prozent aller befragten LGBT-Personen erfuhren persönlich Diskriminierung oder Belästigung wegen ihrer sexuellen Orientierung/Identität, in Österreich sogar 48 Prozent.
  • 19 Prozent fühlten sich am Arbeitsplatz trotz des EU-weiten Diskriminierungsschutzes diskriminiert.
  • 20 Prozent der in den 12 Monaten vor der Befragung auf Jobsuche gewesenen Menschen fühlten sich im vergangenen Jahr diskriminiert, in Österreich sogar 21 Prozent.
  • 91 Prozent erinnerten sich an negative Bemerkungen oder Mobbing gegenüber LGBTs in der Schule (unter 18 Jahren).
  • 26 Prozent der Homosexuellen und 35 Prozent der Transgender-Personen wurden innerhalb der letzten fünf Jahre wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität körperlich oder verbal angegriffen.

https://www.wien.gv.at/menschen/queer/diskriminierung/zahlen.html