fädentextur

 

Sie wird einen Kokon filzen, Fädenschichten verbinden, die sich ineinander verweben, sich lösen, sich wieder neu binden und immer wieder anders werden. Dieses Gewebe wird ein Gewebe aus einem Viel-Sein werden, mannigfaltige Schichten in sich tragen und auch immer anders sein. Ein Moment des Unmittelbaren, fast einer Unschuld nahe, wird sich mit den Händen miteinbinden, Unsicherheiten der Handfertigkeit miteinschreibend, und doch auch auf jenen Willen stoßen, der es zur Bedingung macht zu werden: Ein Wille zu hoffen, auf ein anderes, auf ein anderes von sich, eingenistet in all den Schichten von Ich-Identitäten mit denen man_frau die eigene Existenz legitimiert.