ich. ich bin. ich bin nicht.

Ich bin.
Ich bin.
Ich bin.
Ich bin nichts und alles.
Ich bin die Hure unserer Zeit und ich schleckte meine Möse mit dem Genuss außer meiner Zeit.
Ich stille mein Begehren mit meiner rauen Zunge und schmecke das Echo meiner verlorenen Dämmerung.
Ich bin nicht mehr als die Provokation meiner Selbst und verschenke mich in meiner Lust nicht mehr zu sein.
Ich nehme mich von hinten und von vorne und alle Öffnungen meiner unstillbaren Gier stille ich mit dem Zauber der beschleunigenden Befriedigung.
Mit meinen spiegelnden Dildos bringe ich mich in meiner Vollkommenheit zum Kommen.
Ich bin vollkommen.
Vollkommen selbst in meiner Ich-Perfektion.

Ich spiegle mich dekadent in mir und mein Inneres ist der Selbstgenuss meines Körpers.
Meine Hülle ist die Zellmembran meiner uneingeschränkten Lust nach mir selbst und ich verkörpere meine Inkarnation.
Ich bin eins und werde eins.

Ich bin.
Ich bin mir.
Ich bin in mir.
Ich bin.

Ich bin außer mir.
Außer mir werde ich meine Ekstase und ich sprenge mich in meiner Hingabe zu meinem Spiegelbild.
Ich entdecke mein Antlitz in meinen Fratzen im Gegenüber und ja …
du bist es, den ich zum Kommen bringe und dein selbstvergessenen Genuss auf deinen glänzenden aaligen Lippen verhöhne ich in meinen täuschenden Lauten.

Ich markiere mein Sein mit meiner allumfassenden Befriedigung:
Ich bin besessen von mir und konsumiere mich in unendlicher Manier.
Ich bin mein Spektakel und bin Spektakel.
Ich bin Alles und Nichts.
Ich bin mein Symptom und mein Subjekt.
Ich unterwerfe mich meinem Selbstbildnis und bringe mich zeitgleich hervor.
Ich bin hervorbringende Unterwerfung und gewissenslose Instanz.
Ich bin über mich hinaus erregende Gewalt und ermächtige mich der Zucht meines Selbst.