26. 11. 2019. 18.00
Ferdinandeum. Landesmuseum Tirol. Museumsstraße 15. 6020 Innsbruck

orthopraxie. performance
eine feministische kritik an eine patriarchale ausstellungspolitik

Die Arbeit „Orthopraxie“ wurde im September 2019 ohne Absprache mit mir von 51 auf 22 Steine reduziert und von einer dreier Reihe auf eine zweier Reihe verändert, abseits der bespielten Ausstellungsräume, in der Aula präsentiert. 
Ich suchte nach der Ausstellungseröffnung das Gespräch mit dem Kurator_innenteam, um Lösungen zu finden, die der künstlerischen Arbeit und somit auch mir (die Arbeit wirft immer einen unbändigen Schatten auf die_der Künstler_in) gerechter werden. In einer intensiven Auseinandersetzung, die unter anderen Fragen zu tradierten Ausstellungspraxen und deren Aus- und Einschlussmechanismen aufwühlten, erarbeiteten die Kurator_innen und ich ein prozessuales Ausstellen von „Orthopraxie“ im Rahmen einer Performance, die aufgezeichnet Bestandteil der Ausstellung „Schönheit vor Weisheit“ sein wird. In der Performance „eine feministische Kritik an einer patriarchalen Ausstellungspolitik“ wird ein kontinuierliches Reflektieren über Strategien und Dynamiken von Sichtbar-Machen und somit auch von Unsichtbar-Machen nicht nur für Ausstellungsmacher_innen sondern auch für BetrachterInnen als notwendig beleuchtet werden, das Scheitern und der Widerstand unabdingbar, um miteinander ins Gespräch zu kommen.